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Das Berufsbild des Bestatters

Logo Bund Deutscher Bestatter

Der Bestatterberuf ist erst seit dem Jahr 2003 ein Ausbildungsberuf. Trotzdem haben renommierte Institute auch schon vorher immer Wert darauf gelegt, neben der Zugehörigkeit zum Fachverband der Bestatter auf Landes- und Bundesebene, dort auch entsprechende Aus- und Fortbildungslehrgänge zu besuchen und ihr Personal weiter zu qualifizieren.

Daher sollte bei der Suche nach dem richtigen Bestattungsinstitut unbedingt Wert darauf gelegt werden, dass die ausgewählte Firma das Fachzeichen des Verbandes trägt, als Nachweis für eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung seiner Inhaber zum Bestatter.

Thanatopraxie

Die Thanatopraxie oder auch „Modern Embalming“ ist eine eigenständige Form der hygienischen Totenversorgung. In erster Linie geht es darum, den Körper des Verstorbenen so zu erhalten, dass seine Angehörigen von ihm Abschied nehmen können. Durch die thanatopraktische Behandlung wird ein optimales Erscheinungsbild des Verstorbenen ermöglicht.

Ein ausgebildeter Thanatopraktiker hat in seiner Ausbildung grundlegende theoretische und praktische Kenntnisse auf wissenschaftlicher Basis in Anatomie, Gefäßlehre, Pathologie, Mikrobiologie, Chemie, Desinfektion, der restaurativen Wiederherstellung und Psychologie erhalten.

Zum Aufgabengebiet des Thanatopraktikers gehören auch die Rekonstruktion von Unfallopfern und die Konservierung von Verstorbenen für den grenzüberschreitenden Transport.